Fremdlinge, Verständige Gottes

 

Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter alle. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet nicht.  
1.Chronik 29,15  
 
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.  
Hebräer 13,14 

Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 1Kor 2,13

Im Grunde ist es fast unnötig Gottes Botschaft weiterzugeben an unverständige und ungläubige, denn für sie ist es eine Torheit zu glauben, was geschrieben steht, weil sie es einfach nicht verstehen wollen.

Doch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es auch Menschen gibt, die Gott ruft und der Teufel gerade noch dran hindert und sie abhält. Auch unter ihnen sind Menschen die gerade nach der Wahrheit Gottes und dem Sinn des Menschenlebens suchen, denn sie spüren und wissen im Innersten, dass sie etwas Besonderes sind und dass es nicht sein kann, zu leben um zu sterben.

Gebet

Herr ich bitte dich, dass du gerade heute Menschen erreichst mit Deinem Wort und dass sie Fragen haben, die nur du und Dein Sohn Jesus Christus beantworten kann, der in uns seinen Geist gegeben hat als Unterpfand deiner Liebe. Segne unseren Tag und lasse uns Zeugnis Deiner Gnade sein. Amen

 

 

Wohnung Gottes sein

Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben.
Psalm 46,5-6

Durch Jesus Christus werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.
Epheser 2,22

Ein Mensch der sich bekehrt hat ist wie ein Brünnlein, das fließt und an dem man sich laben kann. Er hat die Liebe Gottes im Herzen und aufgehört nach seinen Begierden zu leben. Im Gegenteil – Gott reinigt ihn wie eine Stadt gereinigt wird vom Staub, wenn der Regen fällt und der Sturmwind bläst.

So wird auch unser Leben gereinigt von allem Unrat. Es sammelt sich immer wieder etwas an, das wir unbeabsichtigt liegen lassen und noch bevor es Fuß fassen kann, ergreift es der Sturm und fegt es davon, den Unkrautsamen, den der Widersacher des nachts streut.

Gebet

Herr ich will Dir danken, dass Du unser Heiland bist, der unsere Seele rein hält von allen Sünden. Bitte segne uns und reinige uns und unsere Familien von allem Bösen. Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angriff

Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.
Josua 1,9

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7

Vor Freude verschickte ich gestern meine gesammelte Werke (ebook) in einer Sammel-Email an die Christen unserer Gemeinde. Dann habe ich den Zorn einer ehemaligen Glaubensschwester zu spüren bekommen. Sie hat mich darauf verwiesen, dass es verboten wäre eine Sammel-Email zu versenden, wegen einer sog. Virenverteilung.

Ich habe mich entschuldigt und gemeint, dass ich nicht darauf geachtet hätte.Sie hat mir dreimal geschrieben, mit vielen Fragezeichen und Ausrufezeichen (Wut)?
Zuletzt kam ein längeren Brieftext von Paulus an die Gemeinde zu Korinth mit dem Hinweis, dass man sich der Obrigkeit unterzuordnen hätte. Ich schrieb zurück, dass wir das Wort Gottes zur Nahrung bekommen haben und nicht zur Anklage.
Meine Gedanken, dass es ihr vielleicht in der neuen Heimat nicht gut geht, führten mich ins Gebet für sie und ihre achtköpfige Familie.

Gebet

Herr ich danke Dir, dass ich weiß, dass Du für die Deinen sorgst und auch für die, die zerbrochenen Herzens sind. Führe sie aus ihrer eigenen Gottesferne heraus. Sei du  gnädig und bewahre sie vor dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Herrlichkeit, die auf jene wartet, die dich lieben und ihren Hass aufgeben. Amen

Vertrauenskrisen

Zwischen Kindern und Erwachsenen Rundfunkbotschaft Frau Annegrete Harms, Bad Homburg, 1973

Kennen Sie das?

Ihr 14 jäh. Sohn ist auf einer Klassenfahrt.

Während des Fensterputzens begleiten Sie ihn in Gedanken auf seiner Bergtour, beim Kartoffelschälen überlegen Sie, ob er auch etwas Vernünftiges zu essen bekommt. Am Ankunftstag bereiten Sie ihm zum liebevollen Empfang sein Lieblingsgericht. Beim Essen fragen Sie gespannt: „Na, Junge wie war´s“ .. „Schön“ – Was hast du denn alles erlebt“? – Frag nicht so dumm! So erlebte es eine Bekannte. Dieses „Frag-nicht-sodumm“ saß wie ein Stachel in ihrem Herzen. Hatte ihr Junge kein Vertrauen mehr zu ihr, dass er nichts mehr erzählte? Hatte sie das Vertrauen verscherzt? Aber womit?
Was ist eigentlich Vertrauen? Mir persönlich ist das an der Begebenheit von Adam und Eva deutlich geworden. Ihr Ungehorsam Gott gegenüber hatte ja eine unerwartete Folge. Es heißt in der Bibel: „Sie erkannten, dass sie nackt waren und machten sich Schurze.“
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Das heißt doch, sie konnten jetzt nicht mehr wie vorher in absoluter Offenheit voreinander leben. Sie brauchten um weiter existieren zu können die Schutzwand der Kleidung und Gott bejahte das. Er half ihnen sogar und machte ihnen Kleidung. Diese Kleidung bedeutet aber nur das äußere Verbergen voreinander. Der Sündenfall bedeutet, dass wir Menschen nur noch weitgehend miteinander leben können, indem wir auch vor unser Inneres eine Schutzwand aufbauen. Und an dieser Stelle setzt das Vertrauen ein. Vertrauen heißt: Ich lasse die Schutzwand fallen. Ich decke dem anderen mein Inneres auf. Nun geht es im gemeinsamen Leben darum, das Vertrauen des anderen zu gewinnen, es zu erwerben oder eben es zu schenken. Damit sind wir bei den notwendigen Voraussetzungen des Vertrauens: Vertrauen ist ein Geschenk! Ein Geschenk ist eine freiwillige Gabe! Vielleicht haben Sie schon einmal mit ihrem Mann vor einem Schaufenster gestanden und ihn überredet eine bestimmte Kette zu kaufen. Er zögerte wegen des hohen Preises. Sie haben nicht locker gelassen, vielleicht haben Sie sogar etwas über seinen Geiz gemault. Warum konnten sie sich nun so gar nicht recht über das Geschenk, die Kette an Weihnachten freuen?
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Dieses Geschenk war keine freiwillige Gabe!  Sie hatten Sie ihrem Mann abgezwungen. Das bringt weder dem Geber noch dem Beschenkten Freude. Genauso ist das mit dem Vertrauen. Sie können es beim Kind erzwingen zu erzählen was es gemacht hat und es wird es missmutig tun aber beide haben Sie kein gutes Gefühl dabei. Aber dieses aufgezwungene Vertrauen wird beim nächsten mal ein noch vorsichtigeres Kind vorfinden. Es will sich vor ihrem Zugriff schützen. Oft scheitert auch das Verhältnisse zweier Liebender an dieser Forderung „Ich will alles von dir wissen.“ Vertrauen respektiert die Freiheit des anderen, sich zu öffnen, wann er will. Noch etwas ist wichtig: Vertrauen gilt es zu erwerben! Keiner von uns hat das Recht, das Vertrauen des anderen zu erwarten. Aber wir können viel tun um das Vertrauen des andern zu erwerben.
1. Das Kind vertraut sich dem Menschen an, bei dem es sich geborgen fühlt.
Eine Kinderärztin erzählte mir, dass in der Behandlung eines Patienten noch wichtiger als eine gute Diagnose die Tatsache wäre, dass der Arzt den Namen des Patienten wüsste. Warum ? Weiß der Arzt meinen Namen nicht, bekomme ich den Eindruck dass ich ihm nicht wichtig bin, wie kann ich ihm dann vertrauen.
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Merkt Ihr Kind, dass es Ihnen wichtig ist? Zählen Sie einmal die Ermahnungen, die Sie morgens Ihrem Kind geben, bevor es aus dem Haus geht. Bei Ihrem 11jähr. Sohn kommen Sie bestimmt auf 20 Ermahnungen. Muss ihr Kind nicht den Eindruck bekommen, dass sie nichts Gutes an ihm finden? Fühlen Sie sich geborgen bei einem Menschen, der sie immer erzieht?
Wenn Sie gerade in einer solchen Phase sind, dass Sie an Ihrem Kind so viel Verkehrtes sehen: Setzen Sie sich doch einmal hin und schreiben Sie auf, was an Ihrem Kind Gutes ist, wofür Sie Gott eigentlich danken könnten. Wenn das nicht hilft, dann bitten Sie Gott darum, dass er Ihnen die Augen öffnet für die liebenswerten Seiten Ihres Kindes. Auch in dieser schwierigen Phase – oder dass er Ihnen die Hintergründe für das so unverständliche Verhalten Ihres Kindes aufdeckt.
2. Das Kind vertraut sich dem Menschen an, bei dem es sich sicher fühlt. Das ist zweifellos einer der wunden Punkte in unserem Familienleben. Unsere Nerven sind so strapaziert, dass unser Verhalten unsere Kinder immer wieder aus dem Gefühl der Sicherheit reißt. Oder gibt es das bei Ihnen nicht, dass ihr Kind Sie erstaunt fragt: „ Ja aber gestern durfte ich doch … „ oder der Vater kommt zufrieden von seiner Arbeit
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heim und spielt mit den Kindern. Am  nächsten Tag hatte er Ärger und ist verstimmt. Er öffnet die Haustür und sagt: „Was ihr seid noch nicht im Bett? Marsch ins Bett, ich möchte meine Ruhe haben, wenn  ich nach hause komme.“
Wir könnten laufend Situationen aufzählen, in denen wir den Kindern mal so mal so begegnen. Je nach unserer Verfassung. Da muss ein Kind sich hinter seine Schutzwand zurück ziehen. Wie kann es sich bei einer launischen Mutter vertrauensvoll fallen lassen? Sie werden jetzt sicher einwenden: Aber ich habe doch so schwache Nerven!
Ist Gott nicht auch Herr unserer Nerven? Als ich im Schuldienst war, kam ich mittags völlig am Ende meiner Nervenkräfte nach Hause. Der Erfolg: Unzufriedenheit mit dem Essen, das meine Mutter auf den Tisch setzte, schlechte Laune, nörgeln. Da fiel es mir eines Tages ein: Gott kann doch auch hier helfen. Von dem Tag an blieb ich mittags immer einen Augenblick vor unserer Haustüre stehen und bat Gott um zusätzliche Nervenkraft für ½ – ¾ Std. Nur für diese Zeit, denn anschließend konnte ich mich ja hinlegen, um Kräfte für den weiteren Tag zu sammeln.
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Damals gab mir Gott die nötigen Nervenkräfte, jeden Tag neu. Darum überschlagen sie doch jetzt einmal ihren Tagesablauf. Noch was: Wenn ich meine Nerven unvernünftig, ob aus Ehrgeiz oder Geldgier strapaziere, hat das nichts mit mangelnder Hilfe Gottes zu tun, sondern geht auf meine eigene Kappe. Wann gehen bei ihnen meistens die Nerven durch? Abends wenn die Kinder ins Bett müssen?
Probieren Sie es doch mal aus: Vorher eine kurze Ruhepause – ganz egal, wohin Sie sich zurückziehen und wenn Sie sich kurz im Schlafzimmer entspannt auf das Bett legen – ein Gebet, ein Aufatmen in der Gegenwart Ihres Vaters! Er hat Nervenkraft.
3. Das Kind vertraut sich dem Menschen ann, der fest zu ihm steht.
Mich traf das doch eines Abends, als unsere Tochter sagte: „Ich will doch gar nicht böse sein!“ Genau das meine ich hier. Behandeln wir in unserer Ungeduld unsere Kinder nicht manchmal so, als ob sie böse sein wollen? Oder fühlen wir uns als Verbündete gegen das Böse, das doch sie und uns beide immer wieder anficht.
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Entziehen wir mit unserem vorwurfsvollen „Siehst du“ dem Kind nicht das Gefühl, dass wir fest zu ihm halten? „Siehst du“ heißt doch hier: Das wusste ich gleich, du hast zwar versprochen, dein Zimmer aufzuräumen aber ich wusste gleich, dass du es wieder nicht tun würdest! – „Siehst du“ heißt doch: Ich traute es dir gleich nicht zu. Hätte der Herr Jesus nach der Verleugnung des Petrus gesagt: „Siehst du, Petrus, ich wusste ja gleich, dass du den Mund zu voll nimmst … „dann hätte sich Petrus vor Verzweiflung sicher sofort einen Strick genommen und wie Judas sich erhängt. Statt dessen erscheint der HERR Jesus nach seiner Auferstehung zuerst dem Petrus, dann den andern Jüngern. Warum? Der Herr Jesus kannte das innerste,  herzensgute Verlangen des Petrus und zu dem stand er unbeirrt – unbeirrt selbst durch die Tatsache hindurch, dass Petrus  ihn unter Flüchen verleugnet hatte. Unsere Kinder wollen doch nicht das Böse, weder im Trotzalter noch in der Pubertät. Aber sie sind oft in ihrem Inneren völlig durcheinander, trotz der Sicherheit, die sie zur Schau tragen – und das braucht unser Erbarmen. Aber außer dem Erbarmen, das unsere Kinder brauchen, gibt es noch etwas:Sind sie schon einmal an das Bett Ihres aufsässigen Kindes getreten, als es
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schlief, und haben ihm die Hände aufgelegt und ihm so den Segen und den Frieden Gottes vermittelt? 4. Das Kind vertraut sich dem Menschen an, der wahrhaftig ist.
Hier geht es nicht so sehr um Lüge und Ehrlichkeit das natürlich auch – sondern um unsere wahrhaftige Herzenshaltung. Was soll ein Kind von seinen Eltern halten, das folgendes öfter erlebt: Ein Telefonanruf. Seufzend legt die Mutter den Hörer auf: „Auch das noch! Tante Emma die alte Schwatzbase, will uns heute besuchen!“ Es klingelt etwas später: „Emma! Wie schön, dass du uns besuchst! Komm rein, ich habe mich ja so gefreut!“ Muss nicht das Kind uns gegenüber verschanzen, wenn es so etwas öfters erlebt? Wie kann es wissen, ob wir gegebenenfalls ihm gegenüber nicht eine ähnliche zweideutige Haltung einnehmen? 5. Vertrauenswürdig ist der, der vergeben kann
Ich möchte Ihnen ein wunderbares Wort aus der Bibel sagen: „Seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu!“ Das bedeutet doch, dass Gott mir an jedem neuen Tag eine völlig neue Chance zu leben gibt! Das bedeutet doch, dass er mich nicht mit dem Versagen von gestern sieht.
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Darum kann ich mich IHM ja überhaupt anvertrauen, weil er ein Gott ist, der „nichts vorwirft“. Wie machen wir uns das Leben gegenseitig zur Hölle, durch unsere immer wiederkehrenden Vorwürfe. Eine Mutter, die ich sehr schätze, war unglücklich über die Entfremdung mit ihrer erwachsenen Tochter. Sie fragte mich, ob sie an dem Tag vielleicht falsch gehandelt habe, als ihr die Tochter nach einer bösen Auseinandersetzung eine Rose gebracht hätte, und sie die Rose ärgerlich zerstört habe, mit den Worten: „Eine Entschuldigung wäre mir lieber!“ Gott ist zu unserem Glück anders. Er bietet uns in jeder Stunde die Chance des Neuanfangs. Auch im gemeinsamen Leben in der Familie ist jeder Tag eine neue Chance, die nicht beschattet zu sein braucht, von den gestrigen Erfahrungen. Die Chance dürfen wir uns gönnen, aber auch unseren Kindern

Ein neues Buch

Tut kund seine Herrlichkeit unter den Nationen, unter allen Völkern seine Wunder.
Psalm 96,3

Paulus und Barnabas berichteten, was Gott alles durch sie getan und dass er allen Völkern die Tür zum Glauben aufgetan habe.
Apostelgeschichte 14,27

Als die Missionarin ‚Corrie ten Boom‘ in Korea eingeladen war, da dachte sie zunächst, dass sie wohl mit dem Pastor alleine ihre Gebetszeit verbringen würde, denn sie war frühmorgens um 5 Uhr angesetzt worden. Es regnete und der Taxifahrer nahm den doppelten Tarif (Nachttarif) in die Gemeinde und als sie dort ankam, dünkte es eher als wäre das eine Fabrikhalle, wo sie sich treffen wollten. Keine Fenster im Gebäude und kahl.
Es war ihr ungut zumute aber sie hatte ja versprochen zu kommen.

Doch es stockte ihr der Atem als sie die Tür öffnete, da knieten und saßen tausende Leute eng aneinander gepfercht auf Strohmatten. Zunächst wurde ein Lied gesungen und dann begannen die Menschen zu beten. Es war ihr als würde sie von ihnen lernen was wahrer Glaube ist und nicht umgekehrt. Sie kam sich sehr klein und schäbig vor und fragte den Missionar, was sie hier überhaupt noch wollen. Er sagte: „Von ihnen können wir lernen, was wahre Gemeinde ist.“

Leider hat die Geldliebe in unserer Wohlstandsgesellschaft fußgefasst und der Glaube an den allmächtigen und errettenden Heiland wurde verworfen.  Viele Menschen  gehen aber daran seelisch und geistlich kaputt. Burnout und Selbstmord nehmen ständig zu.  Deswegen brauchen wir den Heiland, den Fürsprecher und Erretter aus dieser Not.

Gebet

Lieber Vater, sei uns Sündern gnädig und rufe die zu Dir, die sich nach Deiner Liebe und dem Sinn des Lebens sehnen. Lasse mich den Dienst tun, zu dem du mich berufen hast, Deine Liebe zu verkünden. Danke, dass Du das auch im Internet möglich machst. Amen

(Das neue Buch) hier zum download – Die Geschichte von Corrie ten Boom ist auch dabei.

Gütiger Gott

Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2.Chronik 30,18.19

Da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich. Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre.
Lukas 19,2-3

Wenn wir über etwas empört sind, dann sagt der Volksmund:“Gütiger Gott“.
Über den Geldeintreiber Zachäus dachten die Leute vielleicht auch, als er auf den Baum stieg: „Gütiger Gott, was will denn der hier … “

Er musste zuerst durch die Menschenmenge und sich beäugen lassen, denn Jeder kannte ihn als Steuereintreiber und er hatte auch mehr genommen als er hätte nehmen dürfen und behielt es für sich. Ein Mann, der seine Position missbraucht und sich bereichert.

Aber das Geld konnte ihn wohl nicht mehr befriedigen oder glücklich machen,  er wollte mehr: Jesus kennenlernen! Dieser, so hat er gehört, heilte Menschen die z. B. gelähmt, blind und taub waren und er vergab Sünden!

Jesus erkannte sein Herz und lud sich selbst bei ihm ein.
Lk 19,5 Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.

Die Folge war Zachäus´s Sündenerkenntnis und Buße.

Lk 19,8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.

Gebet

Herr überall wo du einkehrst passiert das Selbe. Du stillst unsere Hoffnung und Erwartung an Dich und führst uns zur Erkenntnis von Schuld und Sünde, ja zur Buße und Umkehr vom sündigen  Irrweg. Bittes lasse noch viele Menschen *neugierig* werden auf  Jesus. Amen

Heiligung

Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung.
1Tess 4,3

Du hast dich einst bekehrt und das war´s? Ist die Quelle der Liebe Gottes in Dir versiegt? Der Heilige Geist, der bei der Bekehrung das Herz erneuert, kann zur sprudelnden Quelle werden, wenn Du es zulässt und Deinen Willen unter Gottes Willen stellst. Was will Gott von Dir? Paulus sagt es im Brief an die Tessaloniker. Gott will die Heiligung. Was ist das? Heiligung ist ein Lebensziel die Seele von Gott reinigen zu lassen. Sie ist eine sprudelnde Quelle die sich über Hindernisse hinweg begibt in die Welt hinein um die Durstigen zu tränken.  Heiligung das ist die Bereitschaft im Himmelreichbau zu dienen und denen zu helfen, die in Not sind. Heiligung das ist ein Empfangen der Liebe Gottes indem wir IHN wie einem Geliebten die ersten Gedanken des Tages widmen und uns am Abend mit fröhlichem Dank zur Ruhe begeben. Heiligung das ist die Nähe zum Herrn.

Was hindert den Christen daran, geheiligt zu leben?

Die meisten Gemeindechristen verlassen sich auf ihre Kirchen. Sie geben ihre Verantwortung Gott gegenüber ab indem sie es den Ältesten überlassen, geheiligt zu werden. Was trennt uns von der Heiligung: Es ist der Eigenwille (Ich-Bezogenheit), die Geldliebe, der Stolz, die Unvergebenheit, das kalte Herz gegenüber Schwachen, Alten und Kranken. Wo eine Gemeindeleitung ihren Kindern gutes Vorbild ist und dienend liebt, da kann Heiligung als Ziel erkannt werden. So lasst uns für die Ältesten beten, dass der HERR sie zu Vorbildern für Jugendliche macht und einer dem andern in Liebe dient.

Gebet

Herr ich will Dir danken, dass Du Deine Gemeinden kennst und sie nicht als laue Gemeinden sondern als heiße Gemeinden im Dienst für den Himmelreichbau vereinen willst. So segne du alle, die Dir dienen und heilige sie durch das Wasserbad Deiner Liebe.
Führe uns zusammen, die nach Deiner Liebe lechzen. Herr Jesus, Du bist unser Heiland und Retter. Amen

Leid und Freud

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?
Hiob 2,10

Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.
1.Korinther 10,13

Meine Mutter sagte immer, dass Freud und Leid sehr nahe beieinander liegen. So ist es auch manchmal in einem christlichen Leben. Gott prüft und reinigt uns. Die Sünde sollte keinen Platz mehr in unserem Leben haben und uns binden. Wir sollten Diener werden und jederzeit bereit sein, die Heilsbotschaft zu verkünden. Diese Botschaft ist der Schlüssel zur Ewigkeit und bewirkt Veränderung der Gesinnung. Nicht mehr wir selbst stehen im Mittelpunkt sondern Gott. Er ist unser Friede in jeder Lebenssituation.

Gebet

Herr ich danke Dir, dass Du uns durch die dunklen Zeiten ebenso führst wie durch die glücklichen Zeiten. Danke, dass der  HlGeist das Unterpfand unseres Glaubens ist. Segne unseren Tag und danke, dass du uns liebst. Amen

Stark durch den Herrn

Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
Psalm 27,1

Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Philipper 4,13

Die Kraft Gottes ist nicht immer in uns, besonders, wenn wir getrennt von IHM sind durch die Sünde und nicht mehr in Seinem Wort lesen. Wir sind aber stark, wenn wir mit IHM verbunden sind durch das Wort und Gebet, das Jesus uns anbefohlen hat.

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden. Joh 15,7

Gebet

Herr Jesus ich will dich um Weisheit für die Gläubigen bitten. Dass sie sich nicht verlassen auf ihren eigenen Verstand sondern Deinem Wort und Willen Vorrang geben. Segne meinen Tag und lasse uns in Gemeinschaft zusammen stehen, wie Es Dir gefällt.
Amen

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(Das Büchlein ist über epubli zu bestellen)